Phase 1

Positionierung

Die Freitag-Nachmittag-Kompetenz: Wofür werden Sie angerufen, wenn es darauf ankommt?

Das Freitag-Nachmittag-Prinzip

Freitag, 16:30 Uhr. Ein kritisches Problem eskaliert. Der Entscheider greift zum Telefon. Wen ruft er an? Nicht den besten Kandidaten auf dem Papier – sondern die Person, der er vertraut. Die Person, die er kennt. Die Person, die er mit genau diesem Problem verbindet.

Ihre Aufgabe ist es, diese Person zu sein. Nicht für alle. Für die richtigen Entscheider. Das ist Positionierung.

„Positionierung ist nicht, was Sie sagen. Es ist, was andere über Sie denken, wenn Sie nicht im Raum sind."

Klare Ausrichtung

Die 3 Fragen der Positionierung

Bevor Sie irgendjemanden ansprechen, müssen Sie diese drei Fragen klar beantworten können.

Welches Problem lösen Sie?

Nicht: Was sind Ihre Fähigkeiten? Sondern: Welches konkrete, brennende Problem lösen Sie für Unternehmen? Je spezifischer, desto stärker Ihre Positionierung.

Beispiel: Ich helfe mittelstaendischen Produktionsunternehmen, ihre Lieferketten krisenfest zu machen.

Für wen lösen Sie es?

Branche, Unternehmensgröße, Funktion des Entscheiders – je präziser Ihre Zielgruppe, desto gezielter Ihre Ansprache und desto stärker Ihre Wirkung.

Beispiel: Fuer Produktionsleiter in Unternehmen mit 200-2000 Mitarbeitern im DACH-Raum.

Was ist Ihr Beweis?

Welche konkreten Ergebnisse haben Sie erzielt? Zahlen, Projekte, Transformationen – das sind Ihre Belege. Nicht Ihre Jobtitel.

Beispiel: Ich habe in drei Unternehmen die Lieferausfallquote um 40-60% reduziert.

Die häufigsten Positionierungsfehler

Fehler: Zu breit positioniert

Ich bin erfahrener Manager mit Expertise in Strategie, Operations und Finanzen - das ist keine Positionierung. Das ist ein Lebenslauf. Entscheider suchen Spezialisten fuer ihr spezifisches Problem.

Fehler: Fähigkeiten statt Ergebnisse

Ich bin kommunikationsstark und fuehrungserfahren - sagt nichts ueber Ihren Wert aus. Was haben Sie konkret erreicht? Welche Zahlen koennen Sie nennen?

Fehler: Für alle sichtbar, für niemanden relevant

Wenn Sie versuchen, alle anzusprechen, sprechen Sie niemanden an. Eine starke Positionierung schließt bewusst aus – und zieht dadurch die richtigen Menschen an.

Fehler: Jobtitel als Identität

Ich bin CFO - das ist eine Funktion, keine Positionierung. Was macht Sie als CFO einzigartig? Welches spezifische Problem loesen Sie besser als andere?

Die Positionierungsformel

Eine starke Positionierung lässt sich in einem Satz ausdrücken. Dieser Satz ist Ihr Kompass für alle weiteren Aktivitäten.

„Ich helfe [Zielgruppe], [Problem] zu lösen, indem ich [Ihre Methode] anwende – mit dem Ergebnis [konkretes Ergebnis]."

Dieser Satz ist die Grundlage für Ihr LinkedIn-Profil, Ihre Inhalte und Ihre Kontaktaufnahme.

Strategie

Ihre Positionierung entwickeln

Im Orientierungsgespräch erarbeiten wir gemeinsam Ihre Freitag-Nachmittag-Kompetenz.